Es treibt der wind rilke. lieder & saitenspiel

Rainer Maria Rilke · Advent

es treibt der wind rilke

If you receive no response, you must consider it a refusal. Sie sind hier: Leselaube Texte, Gedichte- und Zitate -Autoren A-Z Weitere Kategorien: - - Rilke, Rainer Maria 1875-1926 Es treibt der Wind im Winterwalde Es treibt der Wind im Winterwalde die Flockenherde wie ein Hirt und manche Tanne ahnt, wie balde sie fromm und lichterheilig wird, und lauscht hinaus; den weißen Wegen streckt sie die Zweige hin, bereit und wehrt dem Wind und wächst engegen der einen Nacht der Herrlichkeit. Am Tag trug ich den engen Ring der feigen Pflicht in frommer Weise. Du weintest wühlend und unverwandt, und ich fragte dich: Ist das dein Heimatland? © Interpretation geschrieben von Monika Minder, 8. Sie war: Ein unerwünschtes Kind, verstoßen auch aus der Mutter Nachtgebet, und ewig fern von jenem Großen, das gebend durch die Zeiten geht. Advent Es treibt der Wind im Winterwalde die Flockenherde wie ein Hirt und manche Tanne ahnt, wie balde sie fromm und lichterheilig wird, und lauscht hinaus.

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lieder & saitenspiel

es treibt der wind rilke

Ganz leise tönte meine Seele mit, und beide Seelen sangen sich; Ich litt. Meine heilige Einsamkeit du — halte die goldenen Türen zu, vor denen die Wünsche warten. Dann ist die Sehnsucht dir erwacht, stolz zu entfliehn den eitlen Schreiern, die plump, mit Händen, blöd und bleiern, auf deiner Silberseele leiern das irre Lied, das sterblich macht; zu fliehn in eine blaue Nacht, drin alle Wipfel lauschend feiern; der Glieder Hymne zu entschleiern und scheu im Schoß von weißen Weihern zu finden ihre nackte Pracht. Und leiser, leiser hallt Huf und Ruf im roten Wald. Da wächst die Seele mir, bis sie in Scherben den Alltag sprengt; sie wird so wunderweit: An ihren morgenroten Molen sterben die ersten Wellen der Unendlichkeit. Und wir wählen eine Gondel, schwarz und schlank: Leises Gleiten an den Pfählen einer Marmorstadt entlang.

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Rainer Maria Rilke · Advent

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Rilke Was war, was sein wird Eines ist nur wahr neben dem anderen, und ich denke immer, die Welt ist geräumig genug vorgesehen, um alles zu erfassen: das, was war, muß nicht von der Stelle geräumt, nur langsam verwandelt werden, so wie das, was sein wird, nicht von den Himmeln fällt im letzten Augenblick, sondern immer schon neben uns, um uns und in unserem Herzen sich aufhält, auf den Wink wartend, der es ins Sichtbare ruft. Es hat eine praktische Länge und passt auf jeden Kartenwunsch oder eignet sich zum Auswendig lernen und Aufsagen. Ich will durch lange Hallen schleichen und in die tiefen Gärten schaun, die über alle Marken reichen. Und wir sind ganz allein im Garten, drin die Blumen wie Kinder stehn, und wir lächeln und lauschen und warten, und wir fragen uns nicht, auf wen. Nur diese weite, weiße Stille, in die mein tatenloser Wille in atemlosem Bangen lauscht.

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Es treibt der Wind im Winterwalde (Rilke, set by (Gary Bachlund, Robert Fürstenthal, Hans Gál, Franz Krause)) (The LiederNet Archive: Texts and Translations to Lieder, mélodies, canzoni, and other classical vocal music)

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Ein Tor geht irgendwo draußen im Blütentreiben. Schimmernde Schwäne in prahlenden Posen gleiten leise auf glänzendem Glatt, aus der Tiefe tauchen die Rosen wie Sagen einer versunkenen Stadt. Advent Es treibt der Wind im Winterwalde die Flockenherde wie ein Hirt und manche Tanne ahnt, wie balde sie fromm und lichterheilig wird, und lauscht hinaus. Der Abend horcht nach innen und innen horchen sie hinaus. Fahrten Venedig I Fremdes Rufen. Es schlich von deiner Lippen Saum ein Lächeln auf verlornem Pfade — ganz leis. She extends her branches towards the white paths — ever ready, resisting the wind and growing towards that great night of glory.

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Famous Christmas Poems in German and English

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Du bist wie jene Bildgestalten, die überm leeren Altarspind noch immer ihre Hände falten, noch immer alte Kränze halten, noch immer leise Wunder walten — wenn längst schon keine Wunder sind. Der blonde Knabe singt: Was weinst du, Mutter? Das Wetter war grau und grell; der Abend ist lichter und leiser. Die Ruder rauschen sacht, und aus Kirchen und Kanälen winkt uns eine fremde Nacht. Dann sehnte sie wie eine Sklavin dem Schreiten des todbefreiten, Schulter breiten Epheben nach. Die kürzeren Weihnachtsgedichte eignen sich sehr gut als Grüße auf Weihnachts - Karten. Die Uhren stehn im Schloß: es starb die Zeit. Der Rasen schüchtert frühfrostfahl, die Kreuze arm, die Hügel kahl, und sacht und selten wächst die Zahl: einmal.

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Es treibt der Wind im Winterwalde (Rilke, set by (Gary Bachlund, Robert Fürstenthal, Hans Gál, Franz Krause)) (The LiederNet Archive: Texts and Translations to Lieder, mélodies, canzoni, and other classical vocal music)

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Ich bin dein blondes Kronenkind, und du hast Edelblut. Here you can listen to an mp3 of the original poem in German while reading along with the text. Nennt ihr das Seele, was so zage zirpt in euch? Fühlst du die Rosen auf der Stirne sterben? Jetzt seh ich dich; du senkst dein Weinen ins Herz den herbstverhangnen Hainen, schleicht an den bleichen Meilensteinen ein wunder Sonnenuntergang. I also have a number of stories translated from the German on this website. Und sie landen am Blütengestade, und der Frühling ist dort so jung. Verträumte Heiligenbilder dunkeln drin in ratlos-sehnendem Erhörenwollen: Sie warten auf den Sonntag mit den vollen Gestühlen und dem großen Orgelrollen — und blasse Ampeln schwanken her und hin.

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Advent

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Ein Händeineinanderlegen, ein langer Kuß auf kühlen Mund, und dann; auf Schimmer weißen Wegen durchwandern wir den Wiesengrund. Die hohen Tannen atmen heiser im Winterschnee, und bauschiger schmiegt sich sein Glanz um alle Reiser. Sag mir, weißt du noch von den Toten, die hier geboten in köstlichen Kronen? Mein heiler Helm ist losgeschnallt, und meine Stirne streifen Reiser und rauschen so. So weht ein Blatt vom Blütenbaum: Nur einer schaut die Frühlingsgnade, und der sie schaut, ist wie im Traum. Hattest du damals sehr viel Gram? Rainer Marie Rilke 1875—1926 was destined for the military, but an insightful uncle pulled the Prague-born student from a military academy and set him up for a literary career. His little hands were sore, Because he carried a heavy sack, That he dragged and lugged behind him, What was inside, you want to know? The wind in the winter white forest urges the snowflakes along like a shepherd, and many a fir tree senses how soon she holy and sacredly lighted will be, and so listens carefully.

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